Mit Vernunft und Weitblick. Für Bruchköbel. FDP

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Ihre Sylvia Braun
Ortsvorsitzende der FDP Bruchköbel

Bürgermeisterwahl 2019

Sylvia Braun tritt bei Bürgermeisterwahl in Bruchköbel an

Die FDP in Bruchköbel hat in ihrer Mitgliederversammlung am Montagabend eine eigene Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am 27. Oktober in Bruchköbel aufgestellt. Sylvia Braun, FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende, wurde einstimmig mit großem Zuspruch gewählt. Die 47-jährige Braun lebt seit mehr als 13 Jahren mit ihrer Familie in Bruchköbel und sitzt seit 8 Jahren für die FDP in der Stadtverordnetenversammlung. Die Kriminalhauptkommissarin und Diplom-Verwaltungswirtin (FH) bringt zudem über 30 Jahre Berufserfahrung aus dem öffentlichen Dienst als Polizeibeamtin mit.

„Wir sind sehr froh, mit Sylvia Braun eine kompetente und über die Parteigrenzen hinweg anerkannte und insgeheim gefürchtete Kandidatin ins Rennen um dieses wichtige Amt schicken zu können“, so der stellvertretende Parteivorsitzende Horst Roepenack, der sich über die Kandidatur sehr freut. „Sylvia Braun bringt alle Eigenschaften mit, die nötig sind, um mehr Ordnung und Verlässlichkeit in die Bruchköbeler Politik zu bringen und wird mit ihrem umfangreichen beruflichen Erfahrungsschatz die Stadt Bruchköbel klug führen können.“

„Durch ihre Aktivitäten und ihr außerordentliches Engagement in den letzten Jahren in der Bruchköbeler Kommunalpolitik hat Sylvia Braun mehr als einmal gezeigt, dass sie mit ihrer sachlichen Art oft Gemeinsamkeiten bei strittigen Themen finden kann, um im Ergebnis zu einer guten Entscheidung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu kommen. Und genau das braucht Bruchköbel in der aktuellen Lage mehr denn je,“ stellt Fraktionsmitglied Katja Lauterbach überzeugt fest.

„Um Bruchköbel mit seinen unterschiedlichen Ortsteilen langfristig und nachhaltig voran zu bringen, braucht es keine knalligen Ideen, sondern durchdachte Konzepte und konsequentes Umsetzen durch die Verwaltung,“ führt die Kandidatin Sylvia Braun zu ihrem Masterplan für Bruchköbel aus. „Mit dem Innenstadtumbau haben wir jetzt eine epochale Herausforderung in finanzieller und logistischer Hinsicht vor uns, die über Wohl und Wehe unserer Stadt entscheidet. Deshalb ist der Innenstadtumbau für mich ganz klar Chefsache. Dazu werde ich ein intensives Controlling einsetzen, das die Einhaltung der dazu erfolgten Beschlüsse gewährleistet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Bereich Infrastruktur sind die Auswirkungen der Fehler aus der Vergangenheit abzumildern, wie etwa beim Thema Wasserhärte. Und natürlich ist Wohnen auch ein Thema, dass immer wieder bewegt. Unstreitig brauchen wir mehr bezahlbare Wohnungen, wobei sich das Gelände des Bauhofes dafür in idealer Weise anbietet, eine Verlagerung des Bauhofs - vielleicht in Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen – ist längst überfällig. Für Familien müssen wir attraktiver werden, mit erschwinglichen Bauplätzen und einem guten und bezahlbaren Angebot an Kinderbetreuung. Auch für unsere Jugend müssen wir ein schlüssiges und akzeptiertes Konzept mit entsprechenden Räumlichkeiten anbieten, das auch von den Jugendlichen angenommen wird. Darüber hinaus gilt es, die Verwaltung fit für die Zukunft zu machen und viel mehr die digitalen Möglichkeiten in den verschiedensten Bereichen auszuschöpfen. Über allem steht für mich als Basis eine transparente und faire Kommunikation nach innen und außen - als ansprechbare Bürgermeisterin werde ich dazu eine regelmäßige Bürgersprechstunde einführen.“, so die Kandidatin Sylvia Braun zu ihren Schwerpunkten.

Hinsichtlich ihrer Motivation, für das wichtigste Amt an der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung zu kandidieren, verweist Sylvia Braun auf ihren Einstieg in die Kommunalpolitik vor knapp 10 Jahren: „Als Elternvertreterin hatte ich schnell gemerkt, dass die Entscheidungen für die Familien vor Ort in Politik und Verwaltung getroffen werden. Deshalb bin ich auch politisch aktiv geworden. Durch die Erfahrung der Jahre im Parlament habe ich allerdings erkennen müssen, dass selbst Mehrheiten für gute Beschlüsse wenig nutzen, wenn sie nicht oder nur zögerlich umgesetzt werden. Deshalb möchte ich das nun selbst anpacken: ausgleichend, kompetent und vor allem durchsetzungsfähig.“

Antrag für eine kommunale Arbeitsgruppe wird von CDU und SPD abgelehnt

Anschluss an Hanau geplant? Koalition hat kein Interesse an Auswirkung des „Huxit“ auf Bruchköbel

Die Kreisfreiheit Hanaus wird immer wahrscheinlicher, auch wenn noch einige gesetzliche Hürden zu nehmen sind. Höchste Zeit also für die Kommunen im Kreis, hier insbesondere die direkten Nachbarkommunen, für Regelungen der der damit verbundenen Interessen der einzelnen Kommunen einzutreten. Der Antrag der FDP in Bruchköbel, über die Bürgermeister des Kreises eine Arbeitsgruppe einzurichten, die die Interessen der Kommunen formuliert und eine verbindliche Regelung einfordern soll, fand in der letzten Sitzung jedoch keine Mehrheit. Im Gegensatz zu anderen Kommunen wie Schöneck und Großkrotzenburg, wo man ähnliche Beschlüsse auf Antrag der FDP einstimmig fassen konnte, um damit den jeweiligen Verwaltungschefs den nötigen Rückhalt zu geben, war die Koalition aus CDU und SPD nicht für eine Zustimmung zu haben. Warum, dies bleibt leider das Geheimnis dieser Fraktionen. Denn weder ein Vertreter der CDU noch der SPD begründeten ihre Meinung, obwohl der Bürgermeister zuvor von den bereits jetzt stattfindenden Gesprächen in dieser Sache berichten konnte und grundsätzlich für das Thema aufgeschlossen wirkte.

Die Liberalen stellten diesen Antrag, weil sie sich nicht nur auf Gespräche und Zusagen der Hanauer Verantwortlichen oder des Landrates verlassen wollen, sie fordern klare Regelungen für Bruchköbel im Fall einer möglichen Kreisfreiheit Hanaus. Für FDP-Chefin Sylvia Braun ist es nur logisch, dass die Stadt es ihren Bürgern schuldig ist, hier die besten Verhandlungsergebnisse zu erzielen und das kann man eben nur tun, wenn man die Interessen selbst wahrnimmt. Es gibt viele Bereiche, in denen für Bruchköbel Regelungsbedarf entstehen würde. So sind beispielsweise durch die direkte Nachbarschaft viele Kinder auf weiterführenden Schulen in Hanau. Dass diese Möglichkeit auch bei einem stetig wachsenden Bedarf in Hanau selbst weiter bestehen bleibt, muss zukünftig verbindlich und langfristig geregelt werden. Die Schulform Gymnasium findet man im Kreisgebiet sonst erst in Maintal oder Freigericht, gleiches gilt für die Realschule.

Die FDP-Fraktionschefin Sylvia Braun äußerte Unverständnis über die Haltung der Koalition, die offenbar kein Interesse hat an zukünftigen Entwicklungen rund um die Kreisfreiheit Hanaus. Sich hierbei auf den Kreistag zu verlassen, erscheint aufgrund der Aufgabenlage dieses Gremiums doch sehr kurzsichtig, da die Vertreter im Kreistag im Sinne des Wohls des gesamten Kreises handeln müssen und kaum für jede einzelnen Kommune die besonderen Erfordernisse aushandeln können. Ureigene Bruchköbeler Interessen können nur durch die Kommune selbst vertreten werden, da sind sich die Liberalen sicher. Aber vielleicht ist hängt man seitens der CDU ja doch weiter der kürzlich aus CDU-Kreisen geäußerten Idee eines Anschlusses an Hanau an? Es würde das Schweigen und den Unwillen zu Handeln bei diesem wichtigen Thema erklären.



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